DDR von A-Z, Band 1956

Ziller, Gerhart (1956)

 

 

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966


 

* 19. 4. 1912 in Dresden als Sohn eines Arbeiters, Volksschule, Elektromonteur und techn. Zeichner. 1927 KJV, 1930 KPD, bis 1933 Redakteur an kommun. Zeitungen. In der NS-Zeit Zuchthaus und KZ, später Arbeit in einer Maschinenfabrik. 1945 Stadtrat in Meißen, Aug. 1945 Hauptabteilungsleiter für Industrie in der sächsischen Landesverwaltung, April 1949 sächs. Minister für Industrie und Verkehr, Nov. 1950 Minister für Maschinenbau der „DDR“, von Febr. 1953 bis Jan. 1954 Minister für Schwermaschinenbau. Seit Juli 1953 Mitgl. und Sekretär für Wirtschaftspolitik des ZK der SED. Seit Aug. 1953 Abgeordneter der Volkskammer.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 303


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/ziller-gerhart verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.