DDR von A-Z, Band 1959

Administrieren (1959)

 

 

Siehe auch die Jahre 1958 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979


 

Im Pj. Bezeichnung für einen solchen Verwaltungsstil, bei dem die verwaltenden Organe ihre Maßnahmen „vom Schreibtisch aus“ ohne hinreichende Kenntnis der unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten und ohne „Kontakt mit der Basis“, d. h. mit Betrieben, Gemeinden und insbesondere örtlichen Parteileitungen, treffen. Wird als Äußerungsform überlebten bürgerlichen Verwaltungsdenkens abgelehnt. (Büro[S. 12]kratismus, Brigade, Instrukteurwesen, Demokratischer Zentralismus)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Fünfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1959: S. 11–12


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.