DDR von A-Z, Band 1959

Arbeitsgemeinschaften, Sozialistische (1959)

 

 

Siehe auch:


 

Gemeinschaften der sozialistischen Arbeit, seit Anfang 1959 eingeführte Form der Zusammenarbeit zwischen technischer ➝Intelligenz und Produktionsarbeitern mit der Zielsetzung, im Interesse der Beschleunigung des Tempos der sozialistischen ➝Rekonstruktion die innerbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit genauer auf die betrieblichen Erfordernisse und Gegebenheiten abzustimmen. Die S. A. wurden zunächst im Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld gegründet, dann aber schnell auch in den übrigen Schwerpunktbetrieben der chemischen Industrie im Raum Halle eingeführt. Es soll bereits (Juni 1959) über 6.000 S. A. geben, die z. T. miteinander im Erfahrungsaustausch stehen und teilweise auch betriebsexterne Kräfte, z. B. von örtlich benachbarten Hochschulen, einbezogen haben. (Brigaden der sozialistischen Arbeit)


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Fünfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1959: S. 25


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.