DDR von A-Z, Band 1959

Hermlin, Stephan (1959)

 

 

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966


 

[S. 145]Pseudonym für Rolf Leder. * 13. 4. 1915 in Chemnitz. 1931 KJV, 1935 wegen illegaler kommun. Arbeit verhaftet, Emigration, Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg, 1939 in Frankreich interniert, während des 2. Weltkrieges in der Schweiz. 1945 Rückkehr nach Deutschland, 1946 SED, seit 1947 als freier Schriftsteller in Ost-Berlin. Mitglied der Deutschen ➝Akademie der Künste in Ost-Berlin, Mitglied des Pen-Klub (Ost). Nach anfänglich bedeutenden formalen und inhaltlichen Leistungen später ganz in der Schematik des „Sozialistischen Realismus“ befangen. Werke: „Die Straßen der Furcht“, „Zweiundzwanzig Balladen“, „Russische Eindrücke“, „Der Leutnant York von Wartenburg“ u. a.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Fünfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1959: S. 145


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1959 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/hermlin-stephan verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.