Langhoff, Wolfgang (1959)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966
* 6. 10. 1901 in Berlin. Aufgewachsen in Freiburg. Nach Schulbesuch kurze Zeit Seemann, danach Schauspieler, 1933 wegen kommun. Betätigung verhaftet. Kurze KZ-Haft. Emigration in die Schweiz. Von 1934 bis 1945 Schauspieler und Regisseur am Züricher Schauspielhaus. 1945 bis 1946 Generalintendant der Städtischen Bühnen Düsseldorf, seit 1946 Intendant des Deutschen Theaters in Ost-Berlin. Seit 1946 SED. 1950 im Zusammenhang mit der Field-Affäre gemaßregelt, 1958 von der SED-Presse wegen „Liberalismus in der Spielplangestaltung“ mehrmals kritisiert. Mitglied der Deutschen ➝Akademie der Künste in Ost-Berlin. Werke: „Die Moorsoldaten“, „Eine Fuhre Holz“.
Fundstelle: SBZ von A bis Z. Fünfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1959: S. 206
Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1959 wider.
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Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/langhoff-wolfgang verwiesen.