DDR von A-Z, Band 1963

Stubbe, Hans (1963)

 

 

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966


 

* 2. 3. 1902 in Berlin. 1929 Dr. phil., danach wiss. Tätigkeit am Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) f. Züchtungsforschg. in Müncheberg, 1936–43 am KWI für Biologie in Berlin-Dahlem; 1943–45 Dir. d. KWI für Kulturpflanzenforschung in Wien; seit 1945 Dir. des von ihm aufgebauten Instituts f. Kulturpflanzenforschung in Gatersleben, Kr. Aschersleben. O. ö. Prof. f. Genetik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 1949 Ord. Mitgl. d. Dt. ➝Akademie der Wissenschaften; Nationalpreis III. Kl.; 1954 Vaterländ. Verdienstorden i. Silber; Mitgl. d. Sächs. Akademie d. Wiss. in Leipzig und der Dt. Akademie der Naturforscher in Halle. — Seit Okt. 1951 Ord. Mitgl. und erster Präsident der Dt. ➝Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin. St. gehört zu den öffentlich repräsentativsten und höchst dotierten Agrarwissenschaftlern der SBZ u. ist Mitgl. der Allunions-Lenin-Akademie der Landwirtschaftswissenschaft der UdSSR in Moskau.


 

Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 468


 

Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider.

Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei.

 

Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX https://www.kommunismusgeschichte.de/biolex/article/detail/stubbe-hans verwiesen.


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.