DDR von A-Z, Band 1975

Abteilungsparteiorganisationen der SED (APO) (1975)

 

 

Siehe auch:

  • Abteilungsparteiorganisation (APO): 1965 1966
  • Abteilungsparteiorganisationen (APO): 1969
  • Abteilungsparteiorganisationen der SED (APO): 1979

 

In Betrieben, Institutionen usw. mit mehr als 150 Mitgliedern und Kandidaten innerhalb der Grundorganisation (G.) können Parteiorganisationen der Abteilungen, Arbeitsbereiche usw. gebildet werden. Diese APO haben die gleichen Rechte und Pflichten wie eine normale G. Innerhalb der G. und der APO können sich ebenfalls Parteigruppen bilden. Diese sollen alle Mitglieder eines Arbeitsabschnittes, einer Brigade usw. erfassen. Ihre Leitung liegt bei einem Parteigruppenorganisator. Anleitung der Parteigruppenorganisatoren und ihrer Stellvertreter erfolgt außer auf den Mitgliederversammlungen regelmäßig monatlich durch den Sekretär der G. bzw. der APO. In größeren G. mit mehreren APO soll sich der „Tag des Parteiorganisators“ bewährt haben. Die langfristige Qualifizierung der Kader für die Parteigruppe erfolgt durch Teilnahme an Seminaren sowie Lehrgängen der Partei. Im Juli 1974 waren die 1.954.130 Mitglieder und Kandidaten der SED in insgesamt 73.462 G. und APO organisiert. SED; Grundorganisationen der SED.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. Köln 1975: S. 4


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.