Städte- und Gemeindetag der DDR (1975)
Siehe auch:
- Städte- und Gemeindetag: 1969
Der StuG. vereinigt in sich die Städte, Gemeinden und Landkreise der DDR. Ihm ist die Aufgabe zugewiesen, bei der Entwicklung der sozialistischen Kommunalpolitik mitzuwirken. Dabei soll vor allem die allseitige Zusammenarbeit mit der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Staaten gepflegt werden. Er soll aber auch allgemein die internationale kommunalpolitische Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit kommunalen Verbänden des Auslandes (insbesondere denen der UdSSR und der anderen sozialistischen Staaten) entwickeln und vertiefen sowie die freundschaftlichen Beziehungen zu den Städten und Gemeinden des Auslandes fördern und unterstützen. Organe sind die Vollversammlung, der Hauptausschuß, das Präsidium und die Revisionskommission. Der Hauptausschuß bildet Arbeitsgruppen für verschiedene Arbeitsgebiete sowie Bezirksgruppen. Dem Präsidium untersteht das Institut für Kommunalpolitik des StuG. Der Sitz des Sekretariats befindet sich in Berlin (Ost).
Der StuG. wurde 1955 zunächst als Deutscher Städtetag ins Leben gerufen und 1957 in Deutscher StuG. umbenannt. Die Umbenennung in StuG. der DDR erfolgte im Zuge der Abgrenzungspolitik Ende 1970. Präsident ist seit Juni 1964 Walter Kresse, bis 1970 auch Oberbürgermeister von Leipzig.
Fundstelle: DDR Handbuch. Köln 1975: S. 836
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