DDR von A-Z, Band 1975

Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit (ZFA) (1975)

 

 

Siehe auch:

  • Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden: 1969
  • Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit (ZFA): 1979 1985

 

Forschungsinstitut des Staatssekretariats für Arbeit und Löhne mit Sitz in Dresden. Das ZFA entstand aus dem Institut für Arbeitsökonomik und Arbeitsschutzforschung, nachdem das Zentralinstitut für Arbeitsschutz dessen Aufgaben auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes einschließlich der Arbeitserleichterungen übernommen hatte. Seine Aufgabe erstreckt sich vor allem auf die wissenschaftliche Erforschung der Gebiete Arbeitsstudium, Arbeitsgestaltung und Arbeitsnormung sowie des Arbeitseinkommens (Lohngestaltung, Tarifsystem). Das ZFA betreibt sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung und bietet darüber hinaus unmittelbare Unterstützung bei der Fortentwicklung der staatlichen Arbeitspolitik.

 

Es ist Leitinstitut des Koordinierungsbereichs Arbeit und Löhne, dem interdisziplinär zusammengesetzten Beirat des Staatssekretariats für Arbeit und Löhne für Forschungsfragen. Zu den Aufgaben des ZFA rechnen auch die Dokumentation und Information auf arbeitswissenschaftlichem Gebiet. Neben der ständigen Mitwirkung am Arbeitsrecht stehen im Zeitraum des Fünfjahrplans 1971–1975 besonders arbeitssoziologische Probleme im Vordergrund. Direktor des ZFA ist Prof. Dr. Kurt Walter.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. Köln 1975: S. 959


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.