Komitee für Gesundheitserziehung (1979)
Siehe auch das Jahr 1975
Koordinationsorgan beim Ministerium für Gesundheitswesen für die Propagierung und Durchsetzung gesundheitserzieherischer Maßnahmen innerhalb und außerhalb der Einrichtungen des Gesundheitswesens. 1961 wurde das K. gemäß Ankündigung im „Perspektivplan zur Entwicklung … des Gesundheitswesens“ (1959) unter dem Namen „K. für gesunde Lebensführung und Gesundheitserziehung“ gegründet. Seit 1971 trägt es den jetzigen Namen. Es ist zusammengesetzt aus Vertretern zentraler staatlicher und wirtschaftsleitender Organe (darunter das Staatliche Komitee für Körperkultur und Sport), gesellschaftlicher Organisationen (FDGB; Deutsches Rotes Kreuz [DRK] u. a.) und wissenschaftlicher Institute und Einrichtungen, darunter des Instituts für Gesundheitserziehung des Hygiene-Museums in Dresden sowie der Urania. Aufgabe ist die „Förderung einer planmäßigen und koordinierten politisch-ideologischen und kulturell-erzieherischen Tätigkeit bei der Entwicklung der persönlichen und gesellschaftlichen Verantwortung für die Gesundheit und zur Unterstützung von entsprechenden gesundheitserzieherischen Zielstellungen und Maßnahmen“ (Statut v. 3. 11. 1971). Aufgrund der Beschlüsse des IX. Parteitages (1976) der SED zur „sozialistischen Lebensweise“ bereitet das K. für 1980 die VII. Nationale Konferenz für Gesundheitserziehung unter dem Thema „Sozialistische Lebensweise und Gesundheit“ vor. Gesundheitswesen, V.
Fundstelle: DDR Handbuch. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1979: S. 601
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