DDR von A-Z, Band 1979

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (1979)

 

 

Siehe auch die Jahre 1969 1975 1985


 

Die Universität Halle wurde am 12. 7. 1694 gegründet und am 26. 6. 1817 mit der U. Wittenberg (1502) vereinigt. Ihren Namen erhielt sie im Oktober 1933. Nach dem II. Weltkrieg wurde die U. am 1. 2. 1946 wiedereröffnet. Im Jahr 1978 waren über 9.000 Studenten immatrikuliert. An der U. sind u. a. folgende 17 Fachrichtungen in eigenen Sektionen vertreten: Wirtschaftswissenschaft; Marxismus-Leninismus; Staats- und Rechtswissenschaft; Erziehungswissenschaften; Philosophie/Geschichte/Staatsbürgerkunde; Soziologie; Germanistik und Kunstwissenschaften; Sprach- und Literaturwissenschaften; Orient- und Altertumswissenschaften; Polytechnik; Pflanzenproduktion; Biowissenschaften; Geographie; Chemie; Physik; Pharmazie und der Bereich Medizin. Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Staats- und Rechtswissenschaft (die U. ist eine wichtige Ausbildungsstätte für Juristen), der Soziologie, Agrochemie und bei Fragen des Umweltschutzes. Hauptkooperationspartner sind die nahe gelegenen großen Chemieunternehmen (vor allem der VEB Leuna-Werke „Walter Ulbricht“). Universitäten und Hochschulen; Arbeiter-und-Bauern-Fakultät.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1979: S. 703


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.