DDR von A-Z, Band 1979

Ministerium für Kohle und Energie (1979)

 

 

Siehe auch die Jahre 1975 1985


 

Mit Wirkung vom 1. 1. 1972 durch Umbenennung des Ministeriums für Grundstoffindustrie entstandenes Industrieministerium. Laut Statut ist das MfKE. für die Deckung des plangemäßen Bedarfs an Energieträgern verantwortlich. Zu diesem Zweck hat es u. a. den Energiebedarf und seine Deckung langfristig zu planen, die Staatsplanbilanzen für Energieträger auszuarbeiten, eine Vorratskonzeption festzulegen sowie die Erzeugung und Fortleitung von Elektroenergie, Gas und Wärme einschl. der Gewinnung und Veredelung von Kohle und der unterirdischen behälterlosen Speicherung von Gas in seinem Verantwortungsbereich zu sichern. Zum Verantwortungsbereich des MfKE. gehören neben anderen Einrichtungen: die VVB Steinkohle, Braunkohle, Kraftwerke, Energieversorgung sowie der VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe, die Staatliche Hauptlastverteilung und das Institut für Energetik. Minister ist seit 1972 Klaus Siebold (SED). Staatssekretär und 1. stellv. Minister Wolfgang Mitzinger (SED).


 

Fundstelle: DDR Handbuch. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1979: S. 733


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.