DDR von A-Z, Band 1979

PEN-Zentrum der DDR (1979)

 

 

Siehe auch:


 

Vereinigung von Schriftstellern und Dichtern der DDR, die Mitglied des internationalen, 1921 von C. A. D. Scott gegründeten PEN-Clubs ist (PEN steht für Poets, Essayists, Novelists).

 

Ein deutsches PZ. (wiedergegründet 1947 u. a. von Anna Seghers, Johannes R. Becher, Bertolt Brecht, Wieland Herzfelde, Stephan Hermlin) spaltete sich 1951 in zwei Teilgliederungen (in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR). Das PZ. der DDR — so der Name seit 1967 — will die „antifaschistische, antiimperialistische Tradition“ des deutschen PZ. fortsetzen. Auf internationaler Ebene tritt das PZ. der DDR für eine „weitgehende politische Neutralität“ ein. Über Stellung und Aufgabe des Schriftstellers wie der Literatur in der Gesellschaft vertritt es die offiziellen Positionen der Kulturpolitik der SED.

 

Gegenwärtig (Stand 1. August 1978) ist der Schriftsteller Heinz Kamnitzer (Nachfolger von Arnold Zweig) Präsident des PZ. der DDR; Generalsekretär ist der Drehbuchautor Henryk Keisch. Die übrigen Präsidiumsmitglieder, deren Mandat im April 1978 bestätigt wurde, sind: Günter de Bruyn, Günter Cwojdrak, Peter Hacks, Stephan Hermlin, Werner Ilberg, Hermann Kant, Jeanne Stern, Christa Wolf.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1979: S. 799


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.