DDR von A-Z, Band 1979

Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit (ZFA) (1979)

 

 

Siehe auch:

  • Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden: 1969
  • Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit (ZFA): 1975 1985

 

Forschungsinstitut des Staatssekretariats für Arbeit und Löhne mit Sitz in Dresden. Das ZFA entstand aus dem Institut für Arbeitsökonomik und Arbeitsschutzforschung. nachdem das Zentralinstitut für Arbeitsschutz, Dresden, dessen Aufgaben auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes einschließlich der Arbeitserleichterungen übernommen hatte. Seine Aufgabe erstreckt sich vor allem auf die wissenschaftliche Erforschung der Gebiete Arbeitsstudium, Arbeitsgestaltung und Arbeitsnormung sowie des Arbeitseinkommens (Lohngestaltung, Tarifsystem). Das ZFA betreibt sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung und bietet darüber hinaus unmittelbare Unterstützung bei der Fortentwicklung der staatlichen Arbeitspolitik.

 

Es ist Leitinstitut des Koordinierungsbereichs Arbeit und Löhne, des interdisziplinär zusammengesetzten Beirats des Staatssekretariats für Arbeit und Löhne für [S. 1201]Forschungsfragen. Das ZFA ist Sitz des Wissenschaftlichen Rates für Fragen der Ökonomie lind Organisation der Arbeit. Zu den Aufgaben des ZFA rechnen auch die Dokumentation und Information auf arbeitswissenschaftlichem Gebiet sowie die ständige Mitwirkung am Arbeitsrecht. Neben arbeitsorganisatorischen und -wissenschaftlichen Problemen stehen im Zeitraum des Fünfjahrplans 1976–1980 besonders Themen im Vordergrund, die sich mit Auswirkungen des technischen Fortschritts auf die Arbeitsproduktivität und die berufliche Qualifikation der Beschäftigten befassen. Direktor des ZFA ist (1979) Prof. Dr. Heinz Hauspach.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1979: S. 1200–1201


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.