Buchexport (1985)
Siehe auch:
- Buchexport- und Import-GmbH: 1956
- Deutscher Buch-Export und Import (DB):
Volkseigener Betrieb der Deutschen Demokratischen Republik, Leipzig (offizielle Bezeichnung der 1972/73 umbenannten Firma Deutscher Buchexport- und -import GmbH, Leipzig). 1953 in Leipzig hervorgegangen aus der seit 1945 als VEB geführten Firma Koehler und Volckmar, Leipzig.
Der B. gehört zu den wichtigsten Organisationsformen des weitgehend verstaatlichten Buchhandels der [S. 247]DDR. Die gesamte Ein- und Ausfuhr grafischer Erzeugnisse läuft über den B. Er betreibt eine intensive Exportwerbung und war 1980 an 38 Ausstellungen und Buchmessen sowie an mehr als 300 Kongressen und Ausstellungen auf Tagungen beteiligt. Der Werbeetat für Auslandswerbung liegt bei mehr als 4,5 Mill. Mark pro Jahr. Der B. hat das Außenhandelsmonopol der DDR für Bücher und besitzt ein starkes Mitspracherecht nicht nur bei Exportlieferungen, sondern auch bei Lizenzvergaben von Publikationen aus der DDR.
Der Import und Export antiquarischer Druck- und Kunstwerke, einschl. der Veräußerung enteigneter Bibliotheksbestände z.B. von Republikflüchtigen, wird vom „Zentralantiquariat der DDR, Leipzig“ durchgeführt. Direktor des Zentralantiquariats der DDR ist Manfred Kazimirek (SED), Generaldirektor des B. ist Siegfried Hoffmann (SED).
Fundstelle: DDR Handbuch. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1985: S. 246–247
| Bücheraustausch | A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z | Buchgemeinschaften |