DDR von A-Z, Band 1985

Ministerium für Kohle und Energie (1985)

 

 

Siehe auch die Jahre 1975 1979


 

Mit Wirkung vom 1. 1. 1972 durch Umbenennung des Ministeriums für Grundstoffindustrie entstandenes Industrieministerium. Laut Statut ist das MfKE. für die Deckung des plangemäßen Bedarfs an Energieträgern verantwortlich. Zu diesem Zweck hat es u.a. den Energiebedarf und seine Deckung langfristig zu planen, die Staatsplanbilanzen für Energieträger auszuarbeiten, eine Vorratskonzeption festzulegen sowie die Erzeugung und Fortleitung von Elektroenergie, Gas und Wärme einschl. der [S. 905]Gewinnung und Veredelung von Kohle und der unterirdischen behälterlosen Speicherung von Gas in seinem Verantwortungsbereich zu sichern. Zum Verantwortungsbereich des MfKE. gehören 15 bezirksgegliederte Energiekombinate, denen die Umwandlung und Verteilung von Energie obliegt, die Braunkohlenkombinate Bitterfeld und Senftenberg, die Kombinate Braunkohlenkraftwerke und Kernkraftwerke, das Gaskombinat Schwarze Pumpe (VEB GSP), das Kombinat Geologische Forschung und Erkundung, das Kombinat Erdöl und Erdgas Gommern, das Kombinat Anlagenbau Braunkohle sowie das Institut für Energetik. Minister ist Wolfgang Mitzinger (SED), Staatssekretär ist Dr. Jochen Kratzke (SED).


 

Fundstelle: DDR Handbuch. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1985: S. 904–905


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.