DDR von A-Z, Band 1985

P.E.N.-Zentrum DDR (1985)

 

 

Siehe auch:


 

Vereinigung von Schriftstellern und Dichtern der DDR, die Mitglied des internationalen, 1921 von C. A. D. Scott gegründeten PEN-Clubs ist (PEN steht für Poets, Essayists, Novelists).

 

Ein deutsches PZ. (wiedergegründet 1947 u.a. von Anna Seghers, Johannes R. Becher, Bertolt Brecht, Wieland Herzfelde, Stephan Hermlin) spaltete sich 1951 in zwei Teilgliederungen (in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR). Das PZ. DDR will die „antifaschistische, antiimperialistische Tradition“ des deutschen PZ. fortsetzen. Auf internationaler Ebene tritt das PZ. DDR für eine „weitgehende politische Neutralität“ ein. Über Stellung und Aufgabe des Schriftstellers wie der Literatur in der Gesellschaft vertritt es die offiziellen Positionen der Kulturpolitik der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).

 

Präsident des PZ. DDR ist seit 1970 der Schriftsteller Heinz Kamnitzer (SED), Generalsekretär — seit 1974 — der Drehbuchautor Henryk Keisch (SED). Die Namen der übrigen Präsidiumsmitglieder, die im Oktober 1982 bestätigt bzw. neu berufen wurden: Günther Cwojdrak, Günther Deicke, Fritz Rudolf Fries, Peter Hacks, Stephan Hermlin, Rainer Kerndl, Karl Mundstock, Rita Schober, Jean Villain.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1985: S. 980


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.