DDR von A-Z, Band 1985

Zentralinstitut für Hochschulbildung (1985)

 

 

Gegr. am 15. 1. 1982 als zentrale Forschungseinrichtung des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen für Probleme des Hochschulsektors. Das Z. entstand aus dem Institut für Hochschulbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Institut für Hochschulforschung an der Hochschule für Ökonomie „Bruno Leuschner“ (HfÖ) Berlin, dem Institut für Hoch- und Fachschulbau sowie der Leitstelle für Organisation und Planung der Forschung und Ausbildung an der Technischen Universität Dresden.

 

Dem Z. werden vor allem Forschungsaufgaben aus dem „Zentralen Forschungsplan der marxistisch-leninistischen Gesellschaftswissenschaften“ zugewiesen. Der Minister für das Hoch- und Fachschulwesen nannte bei der Gründungsveranstaltung folgende Schwerpunkte:

 

1. Untersuchung der Auswirkungen und Konsequenzen staatlicher Entscheidungen auf den Hochschulsektor mit dem Ziel, Entscheidungshilfen für das Ministerium zur Verfügung zu stellen.

 

2. Prognose der Hochschulentwicklung bis zur Jahrhundertwende.

 

3. Forschungskoordination und Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (national und international).

 

4. Förderung der Praxisorientierung der Hochschulforschung.


 

Fundstelle: DDR Handbuch. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Köln 1985: S. 1538


 

Information

Dieser Lexikoneintrag stammt aus einer Serie von Handbüchern, die zwischen 1953 und 1985 in Westdeutschland vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (ab 1969 Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen) herausgegeben worden sind.

Der Lexikoneintrag spiegelt den westdeutschen Forschungsstand zum Thema sowie die offiziöse bundesdeutsche Sicht auf das Thema im Erscheinungszeitraum wider.

Ausführliche Informationen zu den Handbüchern finden Sie hier.